Unternehmer U will die weihnachtliche Hektik ausnutzen und diktiert am Nachmittag des 17.12. 2018 eine betrügerisch überhöhte Rechnung an den Kunden K. Danach verliert er den Vorgang aus den Augen und denkt nicht mehr daran, während seine Sekretärin am 18.12. die Rechnung erstellt und zur Poststelle gibt, während sie sich auf dem Postweg befindet und auch nicht, als sie am 19.12. in den Briefkasten des K eingeworfen wird und K am 20.12. davon Kenntnis nimmt.
U erinnert sich erst wieder daran, als K ihn am 20.12. anruft und die Rechnung empört zurückweist.

Ist U strafbar wegen versuchten Betruges gemäß §§ 263, 22 StGB?