Familie Hoppenstedt wohnt zur Miete in einer Wohnung im Haus des V. Am Weihnachtsabend werden bei Familie Hoppenstedt traditionell ein paar Weihnachtslieder gesungen. V wohnt in der Nachbarwohnung und fühlt sich durch den grauenvollen Gesang in seiner besinnlichen Weihnachtsruhe gestört. Daher beschwert er sich bei Familie Hoppenstedt.

Herr Hoppenstedt entgegnet ihm, dass Musizieren gerade an Weihnachten auch in einer Mietwohnung erlaubt sei, weil es sich um eine gewöhnliche Nutzung der Wohnung handle, die ihnen doch nach dem Mietvertrag zustünde. V erklärt daraufhin, dass er den Mietvertrag dann eben wegen eines Inhaltsirrtums anfechte. Er habe nicht gewusst, dass Inhalt des Mietvertrags auch die Nutzung der Wohnung zum Musizieren sei.

★ Ist der Mietvertrag aufgrund der Anfechtung unwirksam?