Schutzwirkung zugunsten Dritter

Eine Partei des Schuldverhältnisses haftet einer nicht am Schuldverhältnis beteiligte Person auf dem Haftungsniveau des Schuldverhältnisses, wenn:

  • sie durch die geschuldeten Leistungen gefährdet ist und daher schutzbedürftig ist,
  • wenn eine andere Partei des Schuldverhältnisses ein Interesse an ihrem Schutz hat,
  • wenn der haftenden Partei der Schutz möglich ist oder ihr Haftungsrisiko kalkulierbar ist und
  • wenn die Person nicht schon in gleichem Maße geschützt ist und damit schutzwürdig ist:

Diese Haftungsbegründung spiegelt sich in den vier Voraussetzungen der „Schutzwirkung zugunsten Dritter“: